Unsere Fernwärme ist jetzt grün


Fernwärme wird mit Erdgas erzeugt. Um die dabei entstehenden CO2-Emissionen auszugleichen, unterstützt die SBL Klimaschutzprojekte in Indien, Kenia und Mali.


Überschwemmungen, Trockenheit, Stürme – in den vergangenen Jahren haben die Umweltauswirkungen durch CO2-Emissionen spürbar zugenommen. Um noch schwerwiegendere Veränderungen des Weltklimas zu verhindern, muss der Ausstoß von Emissionen drastisch gesenkt werden. Vor Ort setzt sich die SBL bereits aktiv für eine Verbesserung der CO2-Bilanz ein, unter anderem durch den lokalen Ausbau erneuerbarer Energien und Investitionen in besonders effiziente Kraftwerkstechnik. Ganz lassen sich CO2-Emmissionen jedoch bislang nicht verhindern. Ihre Fernwärme beispielsweise wird mit Erdgas erzeugt. Erdgas ist zwar im Vergleich zu Kohle, Heizöl oder Flüssiggas ein relativ klimafreundlicher Brennstoff, kann jedoch wie alle fossilen Energieträger nicht vollständig emissionsfrei genutzt werden. Für diese Emissionen schafft die SBL jetzt einen Ausgleich, indem sie Klimaschutzprojekte im indischen Bundesstaat Himachal Pradesh, in Kenia und in Mali unterstützt – und alle SBL-Fernwärmekunden können sich ohne zusätzliche Kosten und Aufwand an diesem Engagement beteiligen.


Ziel der nach ÖkoPLUS zertifizierten Projekte ist es, CO2 Emissionen und Treibhausgasemissionen (THG) global zu reduzieren.


Indien: Ziel des Projektes ist nach Angaben des Projektbetreibers die Erzeugung von Erneuerbare Energie durch Wasserkraft, um diese in das Stromnetz im Staat Himachal Pradesh einzuspeisen und somit Treibhausgasemissionen zu verdrängen, die derzeit durch Thermische Kraftwerke erzeugt werden, welche fossile Brennstoffe verwenden.


Kenia: Der Fokus liegt auf der Verteilung von über eine Million Wasserfilter an Haushalte in Kenia. Durch die Filter muss Wasser nicht mehr abgekocht werden. Das wiederum schont den aktuellen Baumbestand und vermeidet die Erzeugung von CO2.


Mali: Die Bevölkerung leidet unter extremer Armut und häufigen Dürren, beides wird infolge des Klimawandels verstärkt. Das Kochherd-Projekt führt zu einem erheblichen Rückgang der Nachfrage nach Holz und Kohle, senkt die Brennstoffkosten und nimmt durch die CO2-Emissionssenkung positiven Einfluss auf das globale Klima.


Trotz der großen Entfernungen ist das auch für SBL-Kunden von Bedeutung: Klima ist global, daher ist es für den Klimaschutz nicht relevant, an welchem Ort der Welt Treibhausgas-Emissionen gesenkt werden. Die Hauptsache ist, es geschieht überhaupt. Die SBL fördert mit der Unterstützung der Projekte nicht nur den Klimaschutz, sondern auch eine nachhaltige Entwicklung und den sozialen Fortschritt: den Bau von Schulen, eine Verbesserung der medizinischen Versorgung, eine kontinuierliche und saubere Trinkwasserversorgung sowie die Förderung von Kindern und der lokalen Kultur. Die Einhaltung aller Aspekte prüft jährlich der TÜV Rheinland: Das Qualitätslabel ÖkoPLUS bekommen nur solche Klimaschutzprojekte, die auch einen besonders nachhaltigen Nutzen haben.


Wir haben durch das ÖkoPlus Label seit 01.01.2017 grüne Fernwärme für Sie!